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 ROSA LEBT

 

Die Fortsetzung von VERLOREN:

ROSA LEBT, mit dem Untertitel: VERLOREN II

 

Der tragische Verlauf und Ende von VERLOREN wecken den Wunsch, dem Protagonisten Toni doch auch ein verdientes Glück zu gönnen.

Trotz aller musikalischen Erfolge bleibt sein Herz leer.

Die Schuld am Tod seines Flucht-Freundes Hartmut und vor allem seiner großen Liebe Rosa belastet ihn zu schwer.

Die Zweifel über sein Verhalten bei der Flucht zermartern ihn: Hätte er Rosa retten können?

Die Ungewissheit: Ist sie tatsächlich gestorben?

Der „Mauerfall“ 1989 ermöglicht ungeahnte Entwicklungen.

 

Wird er sein Glück noch finden? - oder anders herum, findet es IHN???

 

Wird ROSA LEBT hoffentlich das gute Ende bringen, das der Autor und die Leser sich sehnlichst wünschen.

 

340 Seiten, Hardcover, Verlagshaus Schlosser ISBN: 978-3-86937-141-2 € 14,90

Vertrieb: Buchhandel, Eigenvertrieb-Postversand*, eBook www.neobooks.com,

Bei Bestellung beim Autor generell mit schöner Widmung,

* Postversand inkl. € 16.- mit beigelegtem Zahlschein

 

 

Leseprobe:

 

ROSA LEBT

 

Die scheinbar alte Frau bewegt sich mühsam durch den matschigen Schnee; der letzte Kampf gegen den nahenden Frühling. Der alte Mantel, die Mütze tief über den Kopf gezogen - ein trauriges Bild.

Hier am Bethaniendamm zieht sich die verhasste Mauer vor bis zur Spree, überall vollgekritzelt und mit Graffitis besprüht.

Was sucht sie da? Zum wiederholten Male ist sie schon an der Böschung ausgerutscht, ihr Blick meist auf den Boden gerichtet. Es ist beschwerlich, an der Böschung, die an die Mauer anschließt, entlang zu gehen. Aber die Frau bewegt sich immer weiter suchend in Richtung Spree. Je näher sie der Spree kommt, umso aufgeregter wird sie. Hier endet die Mauer, und es gibt die Möglichkeit, auf die Rückseite der Mauer zu gelangen. Vorher war ja alles dicht, da gab es kein Durchkommen. Jetzt befindet sie sich praktisch auf dem „Todesstreifen“.

Hier müsste es gewesen sein, wo Hartmut erschossen wurde!

Erschüttert steht sie davor und faltet ihre Hände. Dann, mit dem Rücken an die Mauer gelehnt, lässt sie sich in die Hocke rutschen. Die vor das Gesicht geschlagenen Hände und das Zittern ihres Körpers, verraten ihre große Erregung. Nach geraumer Zeit erhebt sie sich wieder, streckt einen Arm nach oben und ballt die hagere Hand zur Faust. So steht sie da wie ein Mahnmal:

„Ihr Schweine, ihr Mörder!“