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Ein Frosch wird wachgeküsst (Autobiografie)

 

ca. 40 DIN A 4 Seiten, im Eigenverlag,  eBook: www.neobooks.com

mit vielen Fotografien und selbst gemalten Bildern

 

Anlass für dieses 3. Buch war der Erfolg der ersten beiden Bücher:

„Der verwandelte Prinz“ und „Verkehrte Welt“.

 

Teil 1: Autobiografie. Mein Leben, speziell Entwicklung meiner künstlerischen Talente.

Teil 2: Mein (aller-) erstes Märchen – Der verlorene Sohn, 1976 für meine Tochter Stefanie geschrieben.

 

Leben in Ungarn, Vertreibung der Volksdeutschen 1946

Einquartierung in Kochendorf. Ländliches Leben. Kindergarten, Schule. Berufliche Tätigkeiten. Künstlerische Aktivitäten: Studium Gebrauchsgrafik, Herstellung von Kupfer- und Zinn-Reliefs. Für Farb-Bilder war meine teilweise Farbenblindheit hinderlich.

Bühnen-Auftritte im Rahmen der Gesangverein-Feierlichkeiten: Sketche und Gesangseinlagen (Playback).

 

Rack - Buch Autor und Schriftsteller Karte von Etyek Rack - Buch Autor und Schriftsteller
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          Mein Elternhaus, Etyek, Magyar Ut. 1

 

 

Vord. Reihe von links:

Franz Kurtz - Freund von meinem Vater

2. von links: mein Vater, Jhrg. 1919, man bedenke,

auf dem Bild sind die Burschen max 25 Jahre alt

 

 

 

 

 

 

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seit Frühjahr 1946 in Deutschland, Kochendorf

(heute Bad Friedrichshall) bei Heilbronn, Baden Württemberg

Kindergarten.

 

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Manches Lustige gab es natürlich auch:

„Unser“ Bauernof war vorne durch ein Tor begrenzt. Meine Mutter reinigte samstags die Schweineställe. Die Schweine hielten sich so lange im freien Hof auf. Meine Mutter kehrte den Hof, da lief ihr ein Schwein von vorne zwischen die Beine. Es kam aber nicht durch und blieb unterm Rock hängen. Die Sau in Panik, ebenso meine Mutter. Ab ging die Post. Die Sau raste los, meine Mutter rückwärts darauf und schrie. Das war eine Schau, die anderen hinterher, um die Sau aufzuhalten.

Nur, - ich glaube, meiner Mutter war es dabei nicht zum Lachen…


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Freizeitgestaltung, aber auch willkommener Hinzuverdienst:


Budapest-Kupferrelief

(eins von vielen anderen Motiven)




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Auftritte z. B. bei Winterfeiern:

Zarah Leander:

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„wenn ich aus dem Fenster schaue…

 

 



 





 

 

(Anton aus Tirol, Johannes Heesters, u. vieles mehr)

 

Leseprobe: Teil 1   Ein Frosch wird Wachgeküsst

 

Schöne Bescherung!“

Alles bereitete sich schon aufs Weihnachtsfest 1945 vor. Vom Krieg hatten sie, Gott sei Dank, nicht viel mitbekommen. Etliche wehrfähige Männer waren wohl zur deutschen Armee eingezogen.

Manche noch nicht wieder heimgekehrt, teils noch in Kriegsgefangenschaft.  Mein Vater hatte Glück im Unglück: Er hatte sich bei einem Unfall ein Bein gebrochen, das nie mehr richtig heilte und trug deshalb zeitlebens spezielle orthopädische Schuhe.

Er war deswegen vom Militärdienst befreit, so hatte dies auch was Positives. Die meisten Familien lebten von dem, was sie selbst anbauten.

Industrie gab es in den Dörfer nicht. Jeder hielt irgendwelche Haustiere, die an bestimmten (Feier-) Tagen den Speiseplan bereicherten.

Die Schweinehaltung war natürlich das Wichtigste - da wurde eines vor Weihnachten geschlachtet.

Fast jeder, mein Vater auf jeden Fall, konnte alles selbst machen. Zu Weihnachten gab es dann ein Festessen.

Das ganze Jahr über ging’s natürlich nicht so üppig zu. Kühlschränke oder gar Gefriertruhen waren nicht bekannt, deshalb konnte man die

Fleischwaren nicht so lange aufbewahren. Möglichst viel wurde deshalb geräuchert. Im ganzen Haus duftete es nach Geräuchertem.

Schmalz, mit dem alles zubereitet wurde, war sowieso haltbar. Diesen Brauch behielten meine Eltern auch noch lange Zeit in Deutschland bei.

Das ganze Haus roch dann danach – einfach herrlich. Die geräucherten Würste hingen im Keller auf Stangen. Da wurde dann, bei Bedarf,

ein Stück abgebrochen. Ich genehmigte mir auch, hin und wieder heimlich, ein Stück davon. Ob das jemand merkte, weiß ich nicht.

Es hat auf jeden Fall nie jemand was gesagt. Also, Weihnachten konnte kommen. Es kam aber ganz anders als gedacht.

Natürlich würde es ein sparsames Weihnachtsfest werden, so kurz nach dem Krieg. Aber die Leute waren sowieso Bescheidenheit gewohnt.

Da ging eine Aufregung durchs Land: „Die Russen kommen!“ Panzerketten-Rasseln, Militärfahrzeuge, russische Kommandos rückten immer näher auf Etyek zu.

Im Dorf war niemand mehr zu sehen, alle hatten sich verkrochen. Verschiedene weiße Tücher hingen aus den Fenstern heraus…

„Jauschka, kum rein!“ rief meine Mutter.

Für uns Kinder wäre es aber interessant gewesen, Soldaten, die Russen, zu sehen.

 

 

2. Teil Märchen:

Der verlorene Sohn

Ein von der Gemeinschaft Ausgestoßener lebt abgeschieden im tiefen Wald, nur die Tiere waren seine Freunde. Sein einziger Sohn lebt in unbekannter Ferne. Ein dunkles Geheimnis gibt es um den tyrannischen Herrscherkönig. Die Königstochter leidet unter einer unheilbaren tödlichen Krankheit. Niemand konnte sie heilen.

Die letzte Möglichkeit ist der Einsiedler, der als Wunderheiler weithin bekannt war.

Aber das Geheimnis – der Fluch…

 

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